Mehrkörper-Simulation (MKS)
Ein Mechanismus kann im CAD einwandfrei aussehen und im Betrieb trotzdem scheitern. Kollisionen tauchen erst in der Bewegung auf, Lastspitzen erst bei voller Taktzeit, und der Antrieb ist zu groß oder zu klein. Das zeigt sich oft erst am Prototyp.
Mit Mehrkörper-Simulation prüfen Sie bewegte Baugruppen schon im digitalen Modell. Das bringt Ihnen:
- Kollisionen und Totpunkte erkennen, bevor gebaut wird
- Antriebe und Zylinder passend auslegen statt überdimensionieren
- Gelenk- und Lagerkräfte kennen statt schätzen
- realistische dynamische Lasten für die Strukturanalyse


Was ist Mehrkörper-Simulation?
- Bewegungsablauf, Endlagen und Kollisionen
- Gelenk-, Lager- und Führungskräfte
- Antriebsmomente und Zylinderkräfte
- dynamische Lasten und Lastspitzen
Warum Sie MKS brauchen
Antriebe werden falsch dimensioniert
Ohne berechnete Momente wird aus Vorsicht zu groß gekauft. MKS zeigt, was der Antrieb wirklich leisten muss.
Kräfte sind nur geschätzt
Taktzeit hat ihren Preis
Prototypen zeigen Fehler zu spät

Typische Analysen
- Kinematik: Bewegungsablauf, Endlagen, Totpunkte und Kollisionen prüfen
- Dynamik: Kräfte, Momente und Lastspitzen unter Masse, Trägheit, Reibung und Dämpfung berechnen
- Flexible Körper: Bauteilverformung während der Bewegung berücksichtigen, etwa bei langen Hebeln
- Systemkopplung: Mechanik mit Hydraulik, Pneumatik, Elektrik und Regelung gemeinsam bewerten
Strukturanalyse, Multiphysics oder MKS?

1
Strukturanalyse
Prüft, ob ein Bauteil hält und formstabil bleibt. Beispiel: Trägt der Halter die Last, ohne zu brechen oder nachzugeben?

2
Multiphysics
Bewertet, wie Temperatur, Strömung oder Elektrik auf die Struktur wirken. Beispiel: Verzieht sich ein Gehäuse, wenn die Elektronik darin warm wird?

3
Mehrkörper-Simulation (MKS)
Berechnet Bewegungen, Gelenkkräfte und Antriebsmomente bewegter Baugruppen. Beispiel: Welche Kräfte wirken im Greifarm während des Hubs?

Case Study
Von zwölf auf drei bis vier Monate Entwicklungszeit bei AMAZONE
- Entwicklungszeit von rund 12 Monaten auf 3 bis 4 Monate reduziert
- physische Prototypen von 2 bis 3 auf einen reduziert
- Konstruktionsfehler früher in der Simulation erkannt
- dynamische Lasten und Bewegungsverhalten realitätsnäher bewertet

KI in der Mehrkörper-Simulation
- Wissen auf Abruf: Der KI-Assistent in Simcenter X beantwortet Fragen zu Modellierung und Solver-Setup in natürlicher Sprache.
- Varianten systematisch optimieren: Mit Simcenter HEEDS untersuchen Sie Designräume automatisch, etwa für weniger Antriebskraft, kürzere Taktzeit oder geringere Lastspitzen.
- Physik bleibt die Grundlage: Die finale Bewertung beruht auf physikbasierten Ergebnissen und der Verantwortung Ihrer Ingenieure.

Mehrkörper-Simulation mit d.u.h.Group
- Potenzialanalyse und Wahl der passenden Methode
- Modellaufbau mit Gelenken, Antrieben, Kontakten und Trägheiten
- Kopplung mit Strukturanalyse und Systemsimulation
- Optimierung von Mechanismen mit HEEDS
- Schulung und Pilotprojekt an Ihrer Baugruppe